Montag, 1. Mai 2017

Meinungsfreiheit

Aus dem Kapitel über Westeuropa von dem Jahresbericht 2017 der US-Kommission für Internationale Religionsfreiheit:

Der friedliche Austausch über die eigenen religiösen Überzeugungen ist ein integraler Bestandteil der Religionsfreiheit, der zudem durch die Meinungsfreiheit geschützt ist. Hierzu gehört auch der Ausdruck von Überzeugungen, die von Anderen unter Umständen als offensiv oder gesellschaftlich umstritten aufgefasst werden, beispielsweise Ansichten zu Homosexualität, Schwangerschaftsabbruch oder anderen Religionen. Vage oder überzogene Gesetze gegen „Aufstachelung zum Hass”, die auch Reden miteinschließen, die nicht mit Aufstachelung zu Gewalt gleichzusetzen sind, bedrohen die geschützte Meinungsäußerung. Werden solche Gesetze gegen den friedlichen Ausdruck von Überzeugungen angewandt, können sie die Religions- und Meinungsfreiheit verletzen.

Da ich bin ganz dafür.

Sonntag, 16. April 2017

Hölle auf Erden

WIRED hat darüber geschrieben, genau wie The New Yorker kürzlich getan hat, und es ist auch (so wie ich es verstehe) ein Thema, über das ein jetziges berühmtes Buch (das ich noch lesen muss) diskutiert: das Silicon Valley will den Tod besiegen und der Menschheit die Unsterblichkeit geben.

Den Tod zu besiegen: wie Christen seit Jahrhunderten proklamieren und in Ostern feiern, das ist etwas, was Jesus Christus eigentlich schon getan hat.

Und aufgrund seines Sieges sage ich auch, dass selbst wenn das Silicon Valley einen Weg findet, den Tod zu besiegen, wird es eigentlich nicht tun. Denn der Tod bedeutet nicht nur, dass eines Tages unsere Körper nicht mehr funktionieren werden, sondern auch etwas anderes: die Trennung von Gott.

Von Gott getrennt zu sein: wie Christen auch sprechen seit Jahrhunderten aus, das ist unser Hauptproblem, das nur Gott durch Jesus Christus lösen kann.

Was wäre die Grundlage solcher andauernden Existenz, die das Silicon Valley uns anbieten würde? Es gibt schon einen Begriff, der eine getrennte von Gott andauernde ununterbrochene Existenz beschreibt, in der wir nur für uns selbst leben, als ob wir das einzige Maß unserer eigenen Bedeutung wären, anstatt in einem Universum entstehenden von Ihm voller perfekter Freude und Freiheit und Sinn zu existieren: wir nennen es die Hölle.

Deswegen soll man sich fragen, welche Art von Leben auf Erden das Silicon Valley uns geben würde. So wie ich es sehe, das, was es erreichen will, ist einfach nicht genug, und könnte ein potenzieller Alptraum sein.

Freitag, 14. April 2017

Himmel auf Erden

Ausschnitt aus dem Buch Regeln für einen Ritter von Ethan Hawke:

Im Himmel gibt es keinen Schmutz, und wir sind hier, um nach Kräften einen Himmel auf Erden zu schaffen.

Wenn es für die Herrlichkeit Gottes, was folglich auch für unser Wohl, bedeutet, denn ja, das ist richtig: wir sollen versuchen, so gut, wie wir es können, einen Himmel auf Erden zu schaffen.

Allerdings müssen wir auch anerkennen, dass nur Gott dieses Werk schließlich vollenden kann. Wir können es nicht.

Ja, meine Meinung nach, wir sind grundsätzlich nicht fähig. Aber Er ist, und Er wird es tatsächlich tun: die Erde wird zum Himmel werden. Für Seine Herrlichkeit und unser Wohl.

Samstag, 4. März 2017

Silence

Christen müssen die gute Nachricht von Jesus Christus allen Menschen aller Länder der Welt verkündigen. Christen müssen diejenigen vergeben und lieben, die ihnen beschimpfen, verleumden und verfolgen. Christen müssen Gott in jeder Lebenslage danken.

Wir wissen, was die Bibel sagt und wir tun müssen, aber etwas zu wissen ist eine Sache und etwas zu tun ist eine ganz andere. Wenn die Zeiten der Mühe, des Druckes, der Verfolgung, der Krankheit oder des Schmerzes kommen, was werden wir tatsächlich machen? Wie werden wir uns verhalten? Wie viel können wir ertragen? Lohnt es sich überhaupt, zu ertragen?

Die sind einige unter anderen wichtigen Fragen, die Martin Scorseses Silence stellt. Mann könnte viel mehr darüber reden, aber ich denke, niemand wäre besser als seiner Regisseur dazu geeignet, diesen starken Film zu erklären, und das hat er getan als er das Vorwort der neuen Ausgabe von dem gleichlautenden Buch geschrieben hat. Dieses Vorwort, auf das hier (auf Englisch) zugegriffen werden kann, ist sehr lesenswert.

Montag, 6. Februar 2017

DC Universe: Rebirth

Das DC-Universum hätte ein Problem, und laut Autor Geoff Johns das Problem wäre Watchmen. Das ist, wie ich DC Universe: Rebirth verstanden habe.

Unabhängig davon, was Johns damit wirklich gemeint hat, DC Universe: Rebirth ist doch ein schöner Liebesbrief an DC Comics. Eine Geschichte, die von einem Fan an Fans geschrieben wurde, und die zeigt, was es heute in den Comics fehlt.

Na ja, es mag nur noch ein anderes DC-Multiversum-Comic-Event sein, aber es hat mir sehr gut gefallen. Eines der besten Comics der letzten Jahre.

Sehr gute Arbeit, Geoff Johns.